Vom komplexen Thema zum snackable Entertainment
Energie-Solutions wie Solar, Wärmepumpe, Wallbox oder Energiemanagement sind für den Alltag vieler Menschen relevant, oft aber erklärungsbedürftig, technisch und wenig zugänglich.
Genau das wollte E.ON ändern und die Energiewende für jüngere, digital geprägte Zielgruppen auf Social Media greifbar machen. Die Lösung: “House of Power” – ein Social-Format, das Energiethemen hautnah und plattformnativ vermittelt. Aus der Hausmodernisierung wird eine serielle Story, die Produktwissen und Prozesse spielerisch bewirbt, YouTube als Bühne nutzt und über Social Media weitergedacht wird.
Gameshow, Creator und echte Transformation
„House of Power“ ist als achtteilige YouTube-Serie aufgebaut: Influencer, TV-Gesichter und Wildcards ziehen für drei Wochen in das Haus einer Familie ein und stellen sich in einem Gameshow-Format Challenges rund um die Energiewende. Währenddessen modernisiert ein Expertenteam von E.ON das Gebäude Schritt für Schritt. So wird erlebbar, wie ein Haus fit für die Energiezukunft gemacht wird.
Die Teilnehmenden - Im Spiel “Energees” genannt - müssen sich durch Geschick und Wissen sogenannte Energiepunkte erspielen. Für zusätzliche dramaturgische Reibung befinden sich unter den Energees noch die “Impostors”, die versuchen, unauffällig die Spiele zu sabotieren. Am Ende jeder Folge wird ein Energee raugevotet.
Der gemischte Cast aus unterschiedlichen Bereichen erzeugt Dynamik und schafft neben der Reichweite Identifikationspunkte für unterschiedliche Zielgruppen. So entsteht ein Social Content, der nicht nur informiert, sondern auf Watchtime, Wiederkehr und Social Reactions ausgelegt ist.
YouTube Longform als Kern – verstärkt über alle Social-Plattformen
Statt isoliertem YouTube-Projekt ist die Serie als plattformübergreifendes Kampagnensystem gedacht. YouTube bildet den zentralen Story-Anker: Dort wird die große Erzählung über acht Folgen aufgebaut. Rund um diesen Hero Channel entsteht ein Social- und Paid-Setup, das Aufmerksamkeit, Markenwahrnehmung und Lead-Generierung miteinander verbindet.
Die Creator verlängern das Format über ihre eigenen Kanäle. Content rund um die Show wird u.a. auf TikTok, Instagram und Twitch ausgespielt. So werden z.B. aus Reactions auf Twitch und entstandenen Show-Momenten wiederum Cutdowns und Short-Content für weitere Kanäle. Dadurch wird die Serie in unterschiedliche Plattformlogiken übersetzt: lange Episoden auf YouTube, Reactions auf Twitch, schnelle Momente im Feed, Behind-the-Scenes für Nähe.
Begleitend zur Serie läuft eine große Full-Funnel-Kampagne. Paid Media verstärkt die Reichweite, Social Cutdowns halten die Story zwischen den Episoden präsent und Retargeting führt Nutzer*innen entlang der Kampagnenphasen weiter. Zusätzlich wird die Wirkung über eine Brand Lift Study messbar gemacht.
„House of Power“ ist kein einzelnes Kampagnenasset, sondern ein vollständiges Content-Ökosystem: YouTube liefert die Hauptstory, Influencer bringen Reichweite und Glaubwürdigkeit, Social sorgt für Buzz und Paid Media verbindet Aufmerksamkeit mit konkreten Business-Zielen.