Ausgangslage
Senseo bewegt sich in einem Spannungsfeld aus klar definierten Markenanforderungen und der Erwartungshaltung moderner Social Media Nutzer*innen. Das Produkt – insbesondere die Maschine – muss visuell konsistent und hochwertig dargestellt werden, gleichzeitig funktioniert Social Content nur dann, wenn er sich nativ und nicht werblich anfühlt.
Die Herausforderung bestand also darin, ein Setup zu schaffen, in dem das Produkt dauerhaft präsent ist, ohne zum dominanten oder störenden Element zu werden. Klassische Produktplatzierungen hätten zu werblich gewirkt und wären insbesondere bei der jungen Zielgruppe schnell ignoriert worden. Daraus ergab sich die Notwendigkeit, das Produkt in eine glaubwürdige, unterhaltsame Lebensrealität einzubetten.
Umsetzung
Im Zentrum der Strategie stand die Entwicklung einer fortlaufenden Story rund um die Brand Faces Richi & Jano, die gemeinsam in eine WG ziehen. Diese narrative Klammer schafft Wiedererkennung, Dynamik und Identifikation – und bietet gleichzeitig einen natürlichen Kontext für den Einsatz der Senseo Maschine.
Das Produkt ist dabei konsequent in jedem Content-Piece integriert, tritt jedoch nie als Hauptdarsteller auf. Stattdessen wird es subtil in den Alltag der Protagonisten eingebettet.
Die Content-Strategie wurde plattform-spezifisch adaptiert: Während TikTok stärker auf Dynamik, Humor und schnelle Storybeats setzt, liegt der Fokus auf Instagram stärker auf Ästhetik und wiederkehrenden Formaten. So entsteht ein kohärentes Gesamtbild, das dennoch die jeweilige Plattformlogik berücksichtigt.
Outcomes
Die Verbindung aus Storytelling und subtiler Produktintegration führte zu einer deutlich positiveren Wahrnehmung der Marke im Social-Kontext. Inhalte wurden nicht mehr als Werbung, sondern als Unterhaltung konsumiert.
Das Sentiment entwickelte sich entsprechend stark ins Positive, während gleichzeitig die Engagement-Raten signifikant gesteigert werden konnten. Besonders die wiederkehrenden Charaktere und das WG-Setup sorgten für eine stärkere Bindung zur Community und eine höhere Wiederkehrrate bei den Inhalten.
Gleichzeitig wurde ein skalierbares Content-System etabliert, das sowohl kreative Freiheit als auch die Einhaltung der Brand-Guidelines ermöglicht.


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